Virtuelle Veranstaltungen – nicht nur für digitale Profis

Not macht erfinderisch – nach diesem Prinzip hat die Pandemie auch soziale Organisationen dazu gezwungen, virtuelle Alternativen zu ausgefallenen Präsenzevents zu entwickeln. Auch solche NPOs, die vordergründig mit digitalen Einsteiger:innen arbeiten – im Haupt- und Ehrenamt. Um sicherzustellen, dass möglichst viele Menschen partizipieren können, gibt es einige Dinge für einen barrierarmen Zugang zu beachten.

Wir wollen in der Session unsere Erfahrungen aus der virtuellen Bundeskonferenz der AWO teilen und über 8 Tipps sprechen, die wir im Handbuch Virtuelle Konferenzen von d3 – so geht digital (https://virtuelle-konferenzen.gitbook.io/virtuelle-konferenz/konzeption/3.-virtuelle-konferenzen-und-veranstaltungen-fuer-digitale-einsteiger-innen) aufgeschrieben haben.

Sessiongeber: Georg Förster, Johannes Grünecker & Michael Rosellen (Alle sind bei der AWO in unterschiedlichen Rollen und Funktionen tätig)

Systeme verbinden, oder: das gemeinsame Verständnis von Kostenträgern und sozialen Einrichtungen für Transformationsprozesse erhöhen!

Soziale Organisationen sind darauf angewiesen, Komplexität zu gestalten. Das steht jedoch im Widerspruch zur Funktionsweise der Kostenträger, die auf die Einhaltung von Vorgaben und Regeln und damit auf die Wertschöpfung der Norm bedacht sind. In der Session steht die Frage im Zentrum, wie es (besser) gelingen kann, sich vor notwendigen Transformationen gemeinsam auf den Transformationsprozess zu verständigen. Denn nur, wenn beide Seiten wissen, warum Veränderung notwendig ist, kann diese zielführend gestaltet werden.

Sessiongeber: Hendrik Epe

Fuckup-Session – Gemeinsam aus gescheiterten Digitalprojekten lernen

In dieser Session wollen wir uns den digitalen „Rohrkrepierern“ zuwenden: Ihr hattet mal eine richtig gute Projektidee, aus der dann irgendwie doch nichts geworden ist? Euer Projekt läuft, aber ihr müsst immer wieder dicke Brocken aus dem Weg räumen? Euch sind mal kleinere oder größere Missgeschicke passiert, die eure Projektvorhaben kurz- oder langfristig ins Wanken gebracht haben? Super, dann seid ihr in dieser Session genau richtig. Denn aus Fehlern kann man bekanntlich lernen. Gemeinsam möchten wir das Scheitern zelebrieren und einen offenen Austausch über all die Stolpersteine führen, die uns bei der Umsetzung von Digitalprojekten schon so begegnet sind. Und vielleicht kommen wir so auch wieder zu neuen Ideen und Impulsen. 
Sessiongeber*innen: Projektgruppe Digitale Ethik des Projekts sozial.gestaltet.digital

Praktische Umsetzung von Digitalisierung – Am Beispiel eines Roboters in der Altenpflege

Die Einführung von Digitalisierung scheitert häufig in der praktischen Umsetzung. Hierzu ist vor allem im Sozialbereich ein interdisziplinäres, eng zusammen arbeitendes Team aus Technik, Verantwortlichen und Arbeitnehmer*innen und Client*innen aus der Praxis nötig. Anhand des Roboters Emma der Fachhochschule Kiel, wir der Prozess exemplarisch dargestellt. Der Roboter ist seid ca. 4 Jahren erfolgreich im regelmäßigen Einsatz und wurde mit einem partizipativen Entwicklungsmodell in einer Altenpflegeeinrichtung der Diakonie bei wöchentlichen treffen vor Ort entwickelt. Sessiongeber: Hannes Eilers (M.Sc.) ist studierter Informatiker und Elektrotechniker, arbeitet und forscht an der Fachhochschule Kiel an einem Betreuungsroboter in der Altenpflege. Er hilft vor allem sozialen Organisationen, Vereinen, Unternehmen und Einrichtungen als Berater und Entwickler bei der Digitalisierung.

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